Es war der 3. Mai 2026, ein Sonntagmorgen in Traunstein, an dem die Stadt früher erwachte als gewöhnlich. Noch bevor die Glocken den ersten Ton schlugen, sammelten sich die Kompanien – aus Tälern, von Seen, aus Schatten alter Berge. Über 4.000 Gebirgsschützen und Marketenderinnen waren gekommen, wie es seit Jahrhunderten Brauch ist.
Doch wer genau hinsah, spürte: Dieser Tag war anders.
Man erzählte sich später, dass einige der Älteren schworen, zwischen den Reihen Gestalten gesehen zu haben, die keine modernen Stiefel trugen. Schatten in alten Uniformen, aus Zeiten, als die Gebirgsschützen noch mit Pulverhörnern in die Berge zogen.



































































































































































































































































































































































































































































